Aktuelles

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Das anker Team hält sich auf dem Laufenden

1.4.2026

Österreich

Im September des vergangenen Jahres nahmen Mitarbeitende des anker an der Fachtagung „Delogierungsprävention“ im Dornbirner Spielboden teil. Die Veranstaltung wurde von der ARGE Wohnungslosenhilfe Vorarlberg gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAWO) organisiert. Im Mittelpunkt standen unterschiedliche regionale Modelle der Wohnungssicherung, Fragen der Verteilung von Wohnraum sowie die besonderen Perspektiven von Frauen* und Mädchen* bei drohender Delogierung. Gleichzeitig bot die Tagung eine wertvolle Gelegenheit zur österreichweiten Vernetzung.

Im Februar waren Mitarbeitende des anker beim BAWO-Fachtag „Gendergerechte Wohnungslosenhilfe“ in Salzburg vertreten. Dort wurden wichtige Impulse für die Arbeit mit queeren sowie FLINTA*-Personen in der Wohnungslosenhilfe gesetzt. Deutlich wurde, dass es keine Standardlösungen gibt. Gefragt ist ein sensibler, reflektierter und gendergerechter Umgang. Im Mittelpunkt stehen individuelle Absprachen und passgenaue Lösungen, die Schutzräume schaffen und eine bestmögliche Begleitung ermöglichen. Die gewonnenen Erkenntnisse bereichern die tägliche Arbeit im anker, die von Vielfalt geprägt ist und individuelle Bedürfnisse in den Fokus stellt.

Ein weiterer fachlicher Austausch fand im März beim Fachhalbtag der ARGE Wohnungslosenhilfe Vorarlberg statt. Dort widmete sich Christian Zarhuber (BAWO Grundlagen & Projekte) dem Thema „Desinstitutionalisierung in der Wohnungslosenhilfe“. Vier Teammitglieder des anker nahmen teil und zeigten sich sowohl von den inhaltlichen Impulsen als auch vom starken Vernetzungscharakter der Veranstaltung beeindruckt.

Ebenfalls im Februar besuchten vier Mitarbeitende den internationalen Care Day in Innsbruck. Eingeladen hatten unter anderem der Care Leaver Verein Österreich, die Umbruchstelle, die DTKJ, das Vorarlberger Kinderdorf und die Universität Innsbruck zur Fachtagung „Care Leaver*innen erzählen“. Care Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in der Kinder- und Jugendhilfe verbracht haben und beim Übergang in ein eigenständiges Leben vor besonderen Herausforderungen stehen. Diese Zielgruppe spielt auch für den anker eine wichtige Rolle. Die Teilnahme bot daher nicht nur fachliche Impulse, sondern auch wertvolle Möglichkeiten zur Vernetzung. Im Rahmen eines Marktplatz-Formats stellte der anker zudem seine Angebote vor.

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