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Lockdown und Offene Jugendarbeit

Die Lage ist ernst! Jugendliche brauchen eure Unterstützung – gerade jetzt!

Die am Samstag verkündeten und ab Dienstag den 03.11.20  geltenden Maßnahmen zum sogenannten Lockdown bringen tiefgreifende Einschnitte ins soziale Leben quer durch die Gesellschaft. Junge Menschen sind von den gesundheitlichen Folgen des Virus vermutlich weniger getroffen, jedoch treffen sie solche Einschränkungen am Härtesten. Die sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen und die Beziehung zu erwachsenen Bezugspersonen sind für ihre gesunde Entwicklung entscheidend. Hier sind wir in der OJA gefordert!

Deshalb möchten wir euch folgende Hinweise geben:

Soziale Interventionen: Erlaubt sind Leistungen wie pädagogische Gespräche, Beratungs- und Informationsarbeit für Kinder und Jugendliche.

  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1m zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Verwendung eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes (MNS); An öffentlichen Orten im Freien ist kein MNS vorgesehen.
  • Ausreichende Größe der Räumlichkeiten um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen und zu gewährleisten, dass pro gleichzeitig anwesender Person 10m2 zur Verfügung stehen; Dies gilt nicht für die mobile Jugendarbeit, die an öffentlichen Orten im Freien stattfindet.

Digitale Jugendarbeit: hier wisst ihr eh am besten Bescheid, was alles möglich ist und welche Leistungen für Jugendliche möglich sind. Zum Nachlesen noch: https://www.koje.at/digitale-jugendarbeit-corona-als-chance/ und https://www.koje.at/die-welt-der-social-media/

Mobile Jugendarbeit: Von Seiten der LPD wird die Kooperation sehr begrüßt. Morgen Nachmittag findet dazu eine Absprache zwischen LPD und koje statt -wir werden euch über die Ergebnisse informieren. Die Idee wäre, dass OJA mit mobilen zweier Teams Jugendlichen im öffentlichen Raum informiert, sensibilisiert und moderiert. Dass soll zur Prävention von Konflikten beitragen (und in weiterer Folge auch Dynamiken wie in anderen Ländern mit Ausschreitungen, etc. verhindern), Jugendliche vor unnötigen Strafen bewahren und einen Beitrag zur gemeinsamen Bewältigung dieser schwierigen Situation leisten. Dazu wird ein guter Kontakt von OJA und Polizeidienststelle vor Ort notwendig sein, damit dies gut gelingen kann.

Die Leistung des Zuhören und Reden können ist von größter Bedeutung. Die Einschränkungen werden nicht mehr so selbstverständlich mitgetragen und ebenso kursieren genügend unwissenschaftliche Theorien zur gesamten Situation. Da ist es wichtig, dass es vertrauensvolle Ansprechpersonen gibt, die wissen wie mit Jugendlichen kommunizieren und helfen die gegenwärtige belastende Situation zu verarbeiten. Der ÖIF wird noch diese Woche die Informationen zu den Bestimmungen in verschiedenen Sprachen rausgeben. Bis dahin empfiehlt okay.zusammen leben auch diese App it und die bestehenden mehrsprachigen Informationen zu verwenden (https://www.okay-line.at/aktuell/covid19-info-mehrsprachig-gemeinsam-gesund-bleiben-in-vorarlberg/)

Bei allem was ihr macht: achtet seht gut auf Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, bleibt positiv und schenkt den Jugendlichen vor allem ein offenes Ohr und hört ihnen zu!

Sprecht euch mit der Standortgemeinde/stadt über die oben angeführten Angebote und die Notwendigkeiten ab, damit Jugendliche in diesem für alle schwierigen November nicht auch unnötigen Schaden erleiden müssen. Dies ist letztendlich für die Bekämpfung der Pandemie auch von Vorteil.

Auch wenn dies dann vorerst für November keinen Offenen Betrieb mehr bedeutet, so sind die Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche wie oben ersichtlich doch vielfältig.

Empfehlungen des BMAFJ für die außerschulische Kinder-und Jugendarbeit

SchuMaV FINAL

So lautet die Devise wie schon im Frühjahr:

Die Arbeit für und mit Jugendlichen ruht nicht!!!

Das bedeutet, dass soziale Interventionen und pädagogische Beratungs-, Begleitungsarbeit im Jugendhaus -wie in vorigen Emails auch bereits erwähnt- unter obigen Voraussetzungen möglich sind. Die Nutzung des Jugendhauses wird hier dem Anschein wieder ähnlich gehandhabt wie als Betriebsstätte. Wenn ihr beispielsweise über eure digitalen und mobilen Angebote mitbekommt, dass es dafür Bedarf von Jugendlichen gibt (und dieser wird sicher nicht gering sein), könnt ihr ihnen dies somit individuell anbieten.

Es ist zu beachten, dass geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung untersagt sind! (§ 13) – sprich außerhalb der digitalen Jugendarbeit keine öffentlich angekündigten und speziell geplanten Aktivitäten/ Veranstaltungen.

Unter Punkt 3 und 4 findet ihr Ausführungen zur Kontaktdatenerhebung und Hygieneempfehlungen, die Großteils ohnehin schon in den letzten Monaten gültig waren und von euch genauso, wie Präventionskonzepte, umgesetzt wurden.

Im Vergleich zum Frühjahr ist somit von vornherein klar, dass die Offene Jugendarbeit neben den ganzen digitalen Angeboten auch wichtige analoge/ physische/ face-to-face Unterstützungsleistungen aufrecht erhalten darf.

Sprecht euch mit der Standortgemeinde ab und weißt auf die Leistungsmöglichkeiten der Jugendarbeit zur gemeinsamen Bewältigung der Krise auch im Sinne von Jugendlichen hin.

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