Adresse
Gallusstraße 12
6900 Bregenz

Sag Hallo!
+43 5574 45838
office@koje.at

We are social

Launch der DECOUNT online Kampagne gegen Extremismus

Im Rahmen eines zweijährigen, von der Europäischen Kommission geförderten Projekts mit dem Namen DECOUNT sind eine Website (extremismus.info), ein Spiel und ein Kurzfilm entstanden.

Das Projekt DECOUNT ist ein interdisziplinäres Projekt, bei dem das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS), das Österreichische Institut für Internationale Politik (oiip), der Verein bOJA (bOJA – Beratungsstelle Extremismus), der Verein NEUSTART, das Netzwerk Sozialer Zusammenhalt (DERAD), die Videospielfirma Bloodirony und die Game-Kultur-Initiative SUBOTRON zusammengearbeitet haben, um evidenzbasierte und für die Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene attraktive Materialen zur Extremismusprävention zur Verfügung zu stellen.

Um das Spiel, ein browser-basiertes „serious game“, möglichst realitätsnah zu gestalten, wurden Interviews mit (ehemals) radikalisierten Personen geführt und online Propaganda extremistischer Organisationen ausgewertet. Für den Kurzfilm wurde partizipativ mit Wiener Schüler*innen gerarbeitet.  Zudem wurde die Umsetzung des Spiels von zwei Illustratoren unterstützt, nämlich von Rob Ayers und Brian Main. Für den Film wurde mit Uli Neuburg und seinem Team von der Filmfirma frameworld zusammen gearbeitet.

Zusätzlich zu den im Projekt produzierten Ressourcen (Spiel & Film) wurden auch Materialen für die pädagogische Praxis wie Filme oder Handbücher zum Thema Extremismus(prävention) gesammelt und für die Seite www.extremismus.info aufbereitet.

Radikalisierung ist oft ein gradueller, schleichender Prozess. Die vier ProtagonistInnen des Spiels – Marco, Jasmin, Jens und Franziska – sind eigentlich ganz normale Jugendliche. Sie kommen im Spielverlauf in Situationen, in denen sie Entscheidungen treffen müssen. Je nach Entscheidung entwickelt sich ihre Geschichte in eine radikale Richtung – oder eben auch nicht. Das Spiel versucht zu vermitteln, dass Jugendliche eine aktive Rolle in der Gestaltung ihres Lebens spielen und dass ihre Entscheidungen Konsequenzen haben.

Ziel des Spiels ist es, das kritische Denken zu stärken und ein Bewusstsein für die Mechanismen extremistischer Propaganda zu schaffen.

Der Kurzfilm „Das Experiment“ will eine positive Alternative zur polarisierenden und spaltenden Rhetorik extemistischer Gruppierungen bieten. Er ist inspiriert von der dänischen TV Kampagne All that we share. Verschiedene Gruppen, von der MA 48 über junge Kampfsportler bis hin zu einem Musikverein, nehmen in einer Halle Aufstellung. Die Schauspielerin Alev Irmak führt durch das soziale Experiment, bei dem Vorurteile hinterfragt werden und neue Verbindungen entstehen.

Hier präsentieren wir das Spiel. Bei diesem Online Game kann man Radikalisierungverläufe nachspielen und selbst entscheiden, in welche Richtung sich die Lebenswege von vier jungen Leuten entwickeln.

Auf www.extremismus.info finden sich außerdem ein Kurzfilm zum Thema Vorurteile und viele weitere Ressourcen zur Extremismusprävention. Sowohl zum Spiel als auch zum Film sind pädagogische Begleitmaterialien für die Arbeit mit Jugendlichen verfügbar.

Mehr Infos: https://www.beratungsstelleextremismus.at/neue-materialien-fur-die-pravention-computerspiel-gegen-extremismus/ .

Und bitte den FB-Link teilen:  https://www.facebook.com/watch/?v=1011753422575331

Unser Webauftritt verarbeitet für den vollen Funktionsumfang Daten. Dafür möchten wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen