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Gemeinsam gegen Gewalt und Mobbing

Gemeinsam gegen Gewalt und Mobbing

Personen aus dem Schulkontext trafen sich am 20.09. in der Mittelschule Herrenried, um sich mit Mobbing an Vorarlberger Schulen auseinanderzusetzen.

Täglich kommt es an Vorarlbergs Schulen zu Gewalt- und Mobbingvorfällen. Viele Betroffene fühlen sich hilflos und der erste Schritt ist oft schwer. Um dem entgegen zu wirken, veranstaltete die koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung – gemeinsam mit der Koordinationsstelle Mobbing und dem Landeselternverband am 20.09. eine Fachveranstaltung mit dem Titel „Gemeinsam gegen Gewalt und Mobbing“. In fünf Fachimpulsen wurde die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Eingeladen waren alle Personen mit Berührungspunkten zu Schulen in Vorarlberg. Dazu zählten neben Lehrkräften auch andere Personen aus Unterstützungssystemen wie Schulsozialarbeit oder Pädagogische Beratung, Jugendarbeiter*innen und Eltern. Thomas Sabata, Direktor der Mittelschule Herrenried in Hohenems stellte die Räumlichkeiten seiner Schule für die Durchführung zur Verfügung.

Denn Beginn der Fachvorträge machte Elfriede Böhler von der Koordinationsstelle Mobbing. Sie beschäftigte sich mit der Abgrenzung von Mobbing und Konflikt und stellte die Möglichkeiten ihrer Einrichtung vor. Im Anschluss gab Prim. Dr. Veraar von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Rankweil einen Einblick in die Auswirkungen von Mobbing und Sicherheitskoordinator Gert Gröchenig von der Polizei erläuterte ihre Angebote zum Thema Krisenmanagement an Schulen. Um die Anwesenden im Umgang mit Fällen von Gewalt und Mobbing zu stärken, befasste sich Christian Kompatscher von der Bildungsdirektion mit den Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten von Fachkräften. Thomas Frick von der koje stellte gemeinsam mit Samantha Bildstein von der OJA Hohenems das Mobbingpräventionsangebot der Offenen Jugendarbeit vor. Dieses soll das soziale Gefüge in Klassen stärken und dadurch Mobbing vorbeugen. Pflichtschulen der Sekundarstufe 1 werden von der Koordinationsstelle Mobbing zweimal im Jahr über dieses Angebot informiert und können an diese ein Ansuchen stellen.

Wie präsent die Thematik in Vorarlberg ist, zeigte auch der Ansturm auf die Veranstaltung – sie war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Thomas Frick von der koje nahm dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis: „Als Veranstalter freut es mich zu sehen, dass unsere Tätigkeit gebraucht und wertgeschätzt wird, aber es zeigt auch, wie groß die Missstände diesbezüglich sind. Wir hoffen mit unserer Arbeit langfristig zu einer Verbesserung des Wohlbefindens aller Jugendlichen an unseren Schulen beitragen zu können.“ Um dieses Ziel umsetzen zu können, ist es nötig, dass ein breites Bewusstsein in der Vorarlberger Bevölkerung besteht. Daher ist bereits im Dezember eine Folgeveranstaltung geplant.

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