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Empfohlene Maßnahmen bei den Corona-Ampelfarben für die Außerschulische Jugendarbeit

Mit jeder Ampelfarbe sind Empfehlungen und Maßnahmen verknüpft, die der Bevölkerung einen Überblick geben sollen, welche Vorsichtsmaßnahmen in welcher Ampelfarbe zu treffen sind oder empfohlen werden.

Richtlinien für den Betrieb der Jugendhäuser

Die Rechtsvorschriften der COVID-19-Lockerungsverordnung und die Hygienebestimmungen finden in der Offenen Jugendarbeit Anwendung. Angebote sind dementsprechend auszugestalten und sind für die OJA derzeit hauptsächlich in §§ 10 und 10b geregelt. Die vorliegenden Richtlinien für Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg wurden von der koje in Abstimmung mit dem Gemeindeverband und dem Land Vorarlberg verfasst. Die Einhaltung der Richtlinien liegt in der alleinigen Verantwortlichkeit der Träger bzw. Leitungen und die individuelle Umsetzung ist an die lokalen Bedarfe und Gegebenheiten vor Ort anzupassen.

Allgemeine Maßnahmen für das Jugendhaus
  • Hinweise und Informationen zu Hygienemaßnahmen und Regeln sollten gut sichtbar im Eingangsbereich und in der Einrichtung aufgehängt werden. Plakatvorlagen unter www.bmbwf.gv.at/hygiene oder bei Bedarf in der koje anfragen.
  • Der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu anderen Personen muss dauerhaft gewahrt bleiben. (Ausnahme § 10b.)
  • Eine Ansammlung von Besucher*innen beim Eintreffen in der Einrichtung bzw. im Eingangsbereich ist zu vermeiden. Dazu empfiehlt sich ein Leitsystem (z.B. mit Bodenmarkierungen, Absperrbänder), um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.
  • Ankommende Personen sollten bei Angeboten/ Veranstaltungen in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ist dies nicht der Fall, sind die Personen über die geltenden Regelungen zu Informieren und es ist ihnen beim Betreten der Einrichtung gegebenenfalls ein Mund-Nasen-Schutz auszuhändigen (Ausnahme § 10b.)
  • Hände waschen! Jede Person muss sich unmittelbar nach Betreten der Einrichtung gründlich mit Wasser und Flüssigseife die Hände waschen (mind. 30 Sekunden). Alternativ ist die Verwendung von Händedesinfektionsmittel möglich (im Eingangsbereich bereitstellen).
  • Regelmäßiges Händewaschen tagsüber (bei Wechsel von Räumen, nach Benutzung der Toiletten, nach Niesen/ Husten)
  • Räumlichkeiten sollten mindestens stündlich für fünf Minuten gelüftet werden.
  • Alle Sanitäranlagen müssen durchgehend mit ausreichend Seife und Papierhandtüchern ausgestattet sein und entsprechend oft gereinigt werden.
  • Regelmäßige Desinfektion von Handläufen, Lichtschalter, Türklinken und Oberflächen, sowie von Gegenständen die von mehreren Personen genutzt werden
BEI VERDACHTSFÄLLEN
  • Eine Person, die sich krank fühlt, darf die Einrichtung nicht besuchen – bei allen Angeboten mitkommunizieren!
  • Wenn jemand im Gebäude Symptome aufweist: sofort 1450 anrufen! Die Person muss sofort in einem eigenen, gesonderten Raum untergebracht werden und 1450 angerufen werden.
  • Risikogruppen: Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten zuhause bleiben.
Angebote der OJA als Veranstaltungen
  • Angebote sollen durch entsprechende strukturelle und inhaltliche Gestaltung die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen begünstigen (viel im Freien usw.)
  • Angebote und Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze bis 200 Personen sind möglich (Personen, die zur Durchführung erforderlich sind, werden in diese Zahl nicht eingerechnet).
  • Angebote/ Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit über 200 Personen sind mit 01.08.2020 mit COVID-19-Beauftragten und einem COVID-19- Präventionskonzept (§ 10 Abs. 4, 5) möglich. Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind indoor bis zu 500 Personen, outdoor bis zu 750 Personen zulässig.
  • Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten
  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von einem Meter gegenüber von Personen, die nicht demselben Haushalt oder derselben Besuchergruppe angehören, einzuhalten.
  • Bei Angeboten/ Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt nicht während dem Aufenthalt an den zugewiesenen Sitzplätzen, solange der Abstand von 1 m gewährleistet ist.
Sportausübung
  • Beim Betreten von Sportstätten ist zu haushaltsfremden Personen ein Abstand von einem Meter einzuhalten.
  • Im Zuge der Sportausübung muss der Meterabstand nicht eingehalten werden. Bei Kontaktsportarten im Rahmen von Vereinen und auf nicht öffentlichen Sportstätten muss ein Präventionskonzept erstellt und umgesetzt werden.
Sonderbestimmungen für die Jugendarbeit bei Umsetzung eines Präventionskonzeptes
  • §10b.: Die 1m-Abstandsregel und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz entfallen bei Untergliederung in Kleingruppen von max. 20 Personen (exkl. Jugendarbeiter*innen) und Vorliegen eines COVID-19-Präventionskonzeptes; zwischen den Gruppen ist ein Abstand von mind. 1m einzuhalten.
  • Diese Bestimmungen gelten sinngemäß für gastronomische Angebote sowie Sport- und Freizeitangebote
  • Das Präventionskonzept hat zu enthalten:
  • die Schulung der Jugendarbeiter*innen,
  • die spezifischen Hygienemaßnahmen,
  • die organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung der max. Gruppengröße (20 Personen) und dem Abstand zwischen den Gruppen, sowie
  • die Vorgehensweise bei Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen

Ein freiwilliges und datenschutzkonformes System zur Kontakterhebung empfohlen!

Jugendcafebetrieb
  • Für das Verabreichen von Speisen und Getränken gilt § 6 der COVID-19- Lockerungsverordnung. Bei Gruppengrößen bis max. 20 Personen und entsprechendem Präventionskonzept gilt § 10b der COVID-19-Lockerungsverordnung.
  • Getränke sollten idealerweise nur in Flaschen konsumiert werden. Die Verwendung von Trinkgläsern oder Trinkbechern ist nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Konsumation von Speisen und Getränken nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle erfolgt.
  • Die Benützung von Tellern, Besteck oder sonstigen Küchenutensilien sollte nur mit desinfizierten Händen oder mit Einmal-Schutzhandschuhen erfolgen. Die Reinigung aller gebrauchten Küchengegenstände muss mit einem Geschirrspüler bei hoher Temperatur erfolgen.

Im Umgang mit Lebensmitteln gelten die entsprechenden Leitlinien des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz für Kantinen sowie die Lebensmittelhygieneverordnung.

Büroräume (Mitarbeiter*innen ohne Jugendliche)
  • Abstand halten – mind. 1 m pro Person!
  • Hände waschen – nicht nur nach dem Betreten, sondern den gesamten Tag über mehrmals.
  • Das gemeinsame Verwenden von Gegenständen soll vermieden werden.
  • Regelmäßige Desinfektion von Oberflächen, die gemeinsam benützt werden.
  • Die erlaubte Anzahl von Personen im Raum ist von der Leitung unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen festzulegen.
  • Besprechungen und Sitzungen, wenn möglich und nicht anders erforderlich, als Videokonferenzen abhalten
  • Nach Möglichkeit Teamsplitting/ Schichtbetrieb der Jugendarbeiter*innen bewerkstelligen
Hygienemaßnahmen im Alltag

Jugendarbeiter*innen und Jugendliche müssen über die Hygienemaßnahmen umfassend informiert werden:

  • Mindestens einen Meter Abstand halten!
  • Mehrmals Hände waschen!
  • Gesicht nicht berühren!
  • Auf Atemhygiene beim Husten oder Niesen achten!
  • Wo notwendig einen Mund-Nasen-Schutz tragen
Reinigung
  • Das Reinigungspersonal ist in geeigneter Weise zu informieren und einzuweisen. Bei externen Reinigungsunternehmen sind die entsprechenden Vorgaben zu machen.
  • Eine gründliche Reinigung aller Räumlichkeiten, in denen sich Personen aufhalten, ist mindestens einmal täglich durchzuführen.
  • Die Desinfektion von Flächen oder Gegenständen, die von besonders vielen Personen beansprucht werden, hat nach Möglichkeit bei jedem Gruppenwechsel zu erfolgen.
  • Kaffee- und Snackautomaten sind regelmäßig zu reinigen/ desinfizieren.
  • Auch auf die regelmäßige Reinigung der Stiegengeländer und der Türklinken ist zu achten.
  • In Gebäuden, die über einen längeren Zeitraum geschlossen waren, sind vor Betriebsaufnahme die Rohrleitungen und Armaturen zur Beseitigung der Legionellen durchzuspülen.

 

Stand 09.09.2020

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