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Antihelden* – Jungen*arbeit in Vorarlberg

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr, eines der 5 Projekte sind, welche vom Bubenbeirat ausgewählt wurden.

Nachdem der Mädchenbeirat schon vieles an Erfahrung sammeln konnte, wurde ergänzend dazu der Bubenbeirat ins Leben gerufen.

Das Konzept des Bubenbeirats basiert auf der Idee des Mädchenbeirats der Hil-Foundation.

Buben* und junge Männer* sollen ermuntert werden, sich aus ihrer Perspektive heraus mit Benachteiligungsprozessen von Mädchen* und Frauen* auseinanderzusetzen und hieraus ein Verständnis sowie im besten Fall eine Empathie für weibliche Lebenswirklichkeiten zu entwickeln, um eigene Schlüsse zu Geschlechterpolitiken ziehen und entsprechend positiv handeln können

Deshalb möchten wir, Euch unser Projekt kurz vorstellen.

Antihelden* (Vorarlberg)

Antihelden ist ein Projekt der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg und soll unter mitwirken möglichst vieler Jugendeinrichtungen, möglichst vielen Jungen* eine Teilnahme und gendersensible Entwicklung ermöglichen.

Warum Antihelden, wir glauben das in allen Jungen* und jungen Männern* Helden* stecken, es ihnen durch die Gesellschaft oder ihr Umfeld aber nicht zugetraut wird. Der Name wurde unter dem Motto entwickelt „sei der Held*, den niemand in dir sieht“ oder „be your own hero*“. Zusätzlich glauben wir das sich viele der Jungen* mit diesem Namen auch identifizieren können und somit ein mitwirken von Jungen* und jungen Männern* erleichtert wird.

Was wollen wir erreichen? Wir wollen erreichen, dass sich Jungen* und junge Männer* ihren Potenziale und Fähigkeiten bewusstwerden und diese auch ausleben können, gerade wenn diese Fähigkeiten nicht gerade „dem männlichen Stereotyp“ entsprechen. Dadurch wollen wir Jungen* und jungen Männern* ermöglichen sich frei und eigenständig zu entwickeln, ihre Identität auszubilden und alle Anteile von sich selbst zu akzeptieren. Das heißt wir wollen alte Rollenbilder aufbrechen, Stereotypen aufzeigen und bearbeiten. Es gibt viele Vorurteile und Stereotypen wie: Jungs* sind technisch begabt und Mädchen* spielen gerne mit Puppen oder Frauen* sind verständnisvoll und Männer* das starke Geschlecht. Die Klischees sind in unserer Kultur tief verankert und in allen Lebensbereichen zu finden. Sowohl die Wahl der Ausbildung und des Berufes, die familiären Strukturen und Gepflogenheiten, aber auch Werbung und Medien werden maßgeblich von Rollenbilder und Stereotypen beeinflusst und diese wiederum prägen uns. Um selbst zu entscheiden und heraus zu finden, in welche Richtung ein Mensch gehen möchte, bedarf es eines Bewusstseins der Kategorisierung. Damit Rollenbilder und Klischees im eigenen Umfeld ausfindig gemacht und hinterfragt werden können. Daneben sollen aber auch Themen Platz finden wie den eigenen Körper zu akzeptieren und mit den zur Verfügung stehenden Voraussetzungen umgehen zu können.

Womit wollen wir das erreichen?

  1. Wir wollen ein (Anti)Helden Quartett mit den Jungen* gestalten, in der sie sich selbst als Helden aufnehmen können (das Grundkartendeck würde aus allen beteiligten Jugendarbeitern bestehen) dabei sollen keine klassischen Werte wie Stärke oder Geschwindigkeit genutzt werden, sondern eher Werte wie Durchhaltevermögen und Empathie. Dies soll aber gemeinsam mit den Jungen* ausgearbeitet werden.
  2. Es sollen kurze Videos oder Socialmediabeiträge entstehen in den sich die Jungen* als Helden* präsentieren können bzw. zeigen was für sie „männlich“ ist. Dies soll unter Anleitung von Influencern geschehen, welche die Jungen* selber kennen.
  3. Es sollen Rollenbilder und Stereotypen aufgezeigt werden, welche uns durch Medien (Filme, Games, Socialmedia) vermittelt werden, dies soll einerseits mit Workshops und Vorträgen geschehen als auch andererseits mit Entwicklung und Veröffentlichung von Gegenbeispielen. Beispielsweise durch das nachstellen von Filmszenen allerdings mit Jungen* und jungen Männern* des Alltags.
  4. Kooperationen wir als Antihelden (zuvor Fachgruppe Jungen*) sind schon eine Kooperation aus vielen Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, zudem ist eine Kooperation mit dem Jungen*kompetenzzentrum, als auch mit allen Mädchentreffs in Vorarlberg und dem Verein Amazone angestrebt. Nur zusammen können wir eine Zukunft gestalten in der sich Jungen* und Mädchen* frei entwickeln können, um am Ende, die Person sein zu können, die sie sind oder sein wollen.

 

Was im Projket passiert und was wir sonst noch für und mit den Jungen und jungen Männern* im Sinne der gendersensiblen Arbeit machen, entwickeln und durchführen. Könnt ihr auf den Socialmediakanälen verfolgen.

Facebook: https://www.facebook.com/AntiHeldenVorarlberg/

Instagram: https://www.instagram.com/anti.helden/

 

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